Mutterschutzverordnung [MuSchG]

Das Mutterschutzgesetz hat die Aufgabe Mutter und Kind vor Gefährdungen, Überforderungen und Gesundheitsschäden durch den Arbeitsplatz zu schützen, sowie vor finanziellen Einbußen oder sogar vor dem Verlust der Arbeitsstelle. Es besagt, dass Frauen, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, in der Zeit der Schutzfrist vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag Mutterschaftsgeld erhalten. Sobald der Arbeitgeber von einer Schwangerschaft erfährt, hat er nach §27 dieses der zuständigen Behörde zu melden und weitere Schritte zu veranlassen. Wie die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit und den Arbeitsbereich der Schwangeren und ein eventuell daraus resultierendes Beschäftigungsverbot. Das Mutterschutzgesetz regelt die Arbeitszeitlichen Aspekte, Aspekte die mit der Gestaltung der Arbeit verbunden sind, wie unzureichende, unzulässige und unverantwortbare Gefährdungen, Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen.

Zurück