Softwarelokalisierung

Softwarelokalisierung

Eine der eher einfacheren Aufgaben bei der Softwarelokalisierung ist die Anpassung unterschiedlicher Schreibweisen von Zahlen-, Werte und Datumsformate an bestimmte Kulturkreise/ Zielmärkte.

Bei der Auswahl von Symbolen kann es je nach Kulturkreis schon einmal etwas schwieriger werden, was auch auf die Anordnung von Symbolen zutrifft, wenn sich zum Beispiel die Richtung der Schreibweise sich gegenüber den Ursprungsprodukt ändert. Auch das Design und die Anzahl von Formularfeldern ist häufig betroffen, weil zum Beispiel Adressangaben angepasst werden müssen oder auch die Feldlängen für Namensangeben in anderen Kulturkreisen nicht ausreichen. Dann sind meist auch unterschiedliche Papierformate für Druckausgaben zu berücksichtigen.

Nicht zuletzt ist ja auch noch die reine Übersetzungsarbeit zu leisten, wobei insbesondere die verwendete Terminologie an Kulturkreise/ Zielmärke meist angepasst werden muss.

Nicht zu unterschätzen ist die Wechselwirkung von Änderungen an der Software in Bezug auf die redaktionelle Bearbeitung der Begleitdokumentation und von Vertriebsinformationen.

Dies alles zusammengefasst macht Softwarelokalisierung zu einem komplexen Prozess der bei größeren Projekten häufig von entsprechender Managementsystemen unterstützt wird.

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